Die individuellen Eigenschaften des Materials Gips führen dazu, dass sich dieses im Formenbau großer Beliebtheit erfreut. Für künstlerische Arbeiten ist es möglich, Körperformen und Gegenstände effektiv abzuformen. Diese Technik kommt hauptsächlich in der Archäologie und Kunst zum Einsatz. Wir zeigen Ihnen, wann Sie selbst mit Gips abformen können und was Sie beachten müssen.
Beliebte Anwendungsbereiche im Privatbereich
Neben professionellen Künstlern und sorgfältigen Archäologen ist das Abformen mit Gips für viele Heimwerker das Mittel der Wahl. In den folgenden Situationen eignet sich die Technik, um Spaß zu erzeugen und Erinnerungen zu bewahren:
- Gießformen herstellen
- Gipsmasken abformen
- Babybauch verewigen
Gießformen herstellen
Der günstige Preis und die einfache Verarbeitung des Gipses sprechen für sich. Bei einer Form aus Gips handelt es sich um eine sogenannte verlorene Form. Nach der Anwendung wird diese meist zerstört. Wenn Sie selber Gießformen machen wollen, ist Gips nur in wenigen Fällen das geeignete Material. Silikon, Ton, Sand oder Latex haben dem Gips den Rang abgelaufen. Achten Sie darauf, dass Sie bei einigen Formen Trennmittel benötigen, wenn Sie den Gips gießen.
Gipsmasken abformen
Allseits beliebt ist die Anfertigung von individuellen Gipsmasken. Für die Kleinen ist es ein riesiger Spaß, mit Gips die eigenen Gesichter abzuformen. Das anschließende Bemalen leistet seinen Beitrag. Grundsätzlich ist das Abformen mit Gips ungefährlich, da es sich um ein ungiftiges Material handelt. Achten Sie darauf, dass Sie Haare im Gesicht mit Vaseline einfetten, um das spätere Ablösen zu erleichtern. Lassen Sie Augen, Mund und Nase bei den Kindern frei. Nach 10 – 15 Minuten Wartezeit helfen ein paar Grimassen, um den Gips vom Gesicht zu lösen.
Babybauch verewigen
Das Abformen mit Gips ist eine beliebte Möglichkeit, um die Erinnerung an den Babybauch zu erhalten. Empfehlenswert ist der Zeitraum rund um die 35. – 38. Schwangerschaftswoche. Das Abformen gelingt am besten im Stehen. Vor dem Gipsen sollten Sie den Bauch und die Brüste großzügig einfetten, um ein schmerzvolles Ablösen zu vermeiden.