Dachboden ausbauen trotz geringer Höhe – die besten Tipps

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Lohnt sich ein Dachbodenausbau bei niedriger Höhe?

Wer einen Spitzboden hat, kämpft häufig mit einer geringen Raumhöhe. Für viele Hausbesitzer ist sofort klar, dass der Dachboden maximal als Lagerraum taugt. Dabei kann ein Ausbau des Dachbodens trotz geringer Raumhöhe Erfolg versprechend sein. Mit der richtigen Planung nutzen Sie das volle Potential Ihres Dachbodens aus. Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte über den Ausbau eines Dachbodens bei geringer Raumhöhe.

Der Ausbau des Dachbodens – lohnt sich das bei geringer Höhe?

Falls Ihr Spitzboden eine Höhe von unter zwei Metern aufweist, eignet sich der Dachboden nicht für den Ausbau als vollwertigen Wohnraum. Allerdings ist die Nutzung des Dachbodens auch auf andere Weise vorstellbar. Selbst bei einer geringen Höhe im Bereich von 1,50 bis 1,80 Meter kann der Spitzboden als Speisezimmer oder Arbeitsraum dienen. Beim Unterschreiten bestimmter Höhen ist oftmals keine Baugenehmigung erforderlich. Dies unterscheidet sich von Kommune zu Kommune. Eine vorherige Information beim zuständigen Bauamt ist ratsam.

Die Planung des Ausbaus

Bevor Sie Hand anlegen und mit dem Ausbau Ihres Dachbodens beginnen, sollte Sie die verschiedenen Erfordernisse berücksichtigen. Bei der Planung stehen die folgenden Bereiche im Vordergrund:

  • Dachkonstruktion
  • Dacheindeckung
  • Mauerwerk
  • Fenster
  • Schornstein

Bei fehlender Expertise oder Zeit hilft die Rücksprache mit einem Fachmann. Diese wissen am besten, was beim Ausbau eines Dachbodens von Bedeutung ist und können mit einem fachmännischen Blick Ihre individuellen Gegebenheiten schnell einschätzen.

Dachboden dämmen

Beim Ausbau des Dachbodens sollten Sie eine hochwertige Dämmung integrieren. Damit der Raum im Sommer nicht zu heiß und im Winter zu kalt ist, erfolgt eine Dämmung des Dachbodens. Diese ist unter, zwischen oder über den Sparren möglich.

Beleuchtung und Belüftung

Zudem sind die Beleuchtung und Belüftung beim Dachbodenausbau von Bedeutung. Um Feuchtigkeitsschäden und eine Schimmelbildung zu vermeiden, ist das Belüften unerlässlich. Mit Fenstern sorgen Sie für ausreichend Tageslicht im Inneren.

Der Einbau der Treppe für den Dachboden

Wer den eigenen Dachboden ausbaut, muss diesen komfortabel betreten können. Eine einklappbare Treppe zum Dachboden spart Platz. Ein Brüstungsgeländer erhöht die Sicherheit, damit niemand beim Betreten des neu ausgebauten Dachbodens von der Treppe stürzt. Spindeltreppen gelten als platzsparend, während Wendeltreppen oder Raumspartreppen optisch eleganter wirken und komfortabler sind.