Kalkputz für Außen – die besten Tipps

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Kalkputz ist in den meisten Gebäuden im Inneren zu finden. Wer sich die Frage stellt, ob Kalkputz auch im Außenbereich zum Einsatz kommt, findet darüber häufig relativ wenig. Dabei ist der Kalkputz durchaus für den Einsatz im Freien geeignet. Allerdings steht dies unter der Prämisse, dass Sie auf besondere Anforderungen Acht geben und den Putz richtig verarbeiten. Bei uns erfahren Sie im Folgenden alles Wissenswerte rund um den Kalkputz im Außenbereich.

Kalkputz selber mischen oder kaufen?

Wer sich zunächst bei der Wahl zwischen Kalk- und Gipsputz für den Erstgenannten entschieden hat, muss sich im weiteren Verlauf entscheiden, ob er diesen selber herstellen oder kaufen will. Beides ist im Außenbereich grundsätzlich möglich. Der Vorteil des Kaufs von Fertigprodukten ist die sichere, professionelle Herstellung, sodass Sie den Kalkputz anschließend hochwertig verarbeiten können. Beim eigenen Mischen ist dies nicht immer sicher. Schließlich müssen Sie sämtliche Anforderungen erfüllen, damit der link u=kalkmörtel verwendung]Kalkmörtel richtig zur Verwendung kommt.[[/link] Zudem ist der Kauf von Fertigprodukten nur geringfügig teuer. Im Zweifel sollten Sie sich bei fehlender Erfahrung somit für den Kauf entscheiden.

Witterungseinflüsse im Außenbereich

Einer der wichtigsten Aspekte, der bei der Frage, ob sich ein Kalkputz für den Außenbereich eignet, eine Rolle spielt, ist der Einfluss der Witterung. Wenn Sie eine Wand im Außenbereich mit Kalkputz bearbeiten, sollten Sie diese vor den Witterungseinflüssen schützen. Dauerhaft können Wind und Wetter die Putzqualität beeinträchtigen. Es empfiehlt sich somit, den Kalkputz zu schützen. Dies ist auf zwei verschiedene Weisen einfach möglich:

  • ausreichend großer Überstand des Dachs
  • hochhydraulischer Kalk

Ausreichend großer Überstand des Dachs

Zum einen können Sie den Einfluss der Witterung verringern oder vermeiden, indem Sie einen größtmöglichen Dachüberstand errichten. Dieser schützt den Putz und die Fassade vor Regen und Wind, sodass der Kalkputz langfristig hochwertig bleibt.

Hochhydraulischer Kalk

Falls ein Dachüberstand nicht möglich ist, oder Sie den Kalkputz weiter schützen wollen, können Sie auch speziellen Kalkputz verwenden. Hochhydraulischer Kalk ist besonders wetterbeständig. Wer bereits im Voraus weiß, dass die Belastung durch das Wetter hoch ist, kann einen Kalkzementmörtel wählen, um die Fassade zu verputzen.

Mischung und Verarbeitung im Außenbereich

Sowohl das richtige Mischverhältnis als auch die Verarbeitung sind für den Kalkputz im Außenbereich entscheidend. Um das Mischverhältnis kümmert sich der Hersteller. Zusätze wie der Holzkohlezusatz sorgen für einen Ausgleich der Feuchte und verhindern zudem, dass sich Moos dauerhaft auf den Putz setzt. Beim Verarbeiten des Kalkputzes können Sie grundsätzlich wie im Innenbereich vorgehen.