Dachfolie kleben – So geht’s

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Neben Bitumenbahnen erfreuen sich EPDM-Folien einer immer steigenden Beliebtheit in Bezug auf Dacheindeckungen. Welche Vorteile diese Dachfolie mit sich bringt und wie sie richtig geklebt wird, haben wir Ihnen in diesem Artikel kurz zusammengefasst.

Dafür werden Dachfolien eingesetzt

Um das – zumeist flache – Dach eines Funktionshäuschens vor Regen und Witterung zu schützen und ausreichend abzudichten, können verschiedene Dachbeschichtungen eingesetzt werden. Während in der Vergangenheit vor allem Bitumenbahnen auf Garage, Carport und Co beliebt waren, greifen die meisten Hausbesitzer heutzutage vor allem zu Dachfolien aus Kunststoff. Diese bieten eine wasserundurchlässige Fläche und halten zumeist jahrelang. Vor allem Dachfolien aus EPDM (Ethylene-Propylene-Diene-Monomer) haben sich hierbei als Favoriten hervorgetan.

Das sind die Vorteile von Dachfolien aus EPDM

Dass EPDM-Dachfolien so beliebt sind, bedingt sich vor allem durch ihre vielen positiven Eigenschaften in Bezug auf den Verwendungszweck. So kann gegenüber anderen Dacheindeckungen gesagt werden, dass EPDM-Folien durch die folgenden Vorteile bestechen:

  • Besonders hohe Lebensdauer von bis zu 50 Jahren;
  • Hohe Elastizität;
  • Möglichkeit des kompletten Abdichtens des Daches, da die Verklebung völlig dicht ist;
  • Wartungsfreiheit;
  • Möglichkeit des Begehens der Folie;
  • Relativ geringer Anschaffungspreis; sowie
  • Leichtes Kleben der Folie.

Schritt für Schritt: So kleben Sie eine Dachfolie richtig

Wer sich also für EPDM-Folien entscheidet, hat zumeist eine gute Wahl getroffen. Neben der Kostenersparnis beim Kauf der Folien können Sie außerdem weitere Kosten sparen, wenn Sie sich für ein eigenständiges Kleben der Dachfolie entscheiden. Dies ist deutlich weniger aufwändig als bei anderen Dacheindeckungen, da die Folie am Boden bereits vorbereitet und zugeschnitten werden kann. Orientieren Sie sich beim Anbringen der EPDM-Dachfolie an den folgenden Schritten:

  • Vorbereitung: Sorgen Sie dafür, dass das Dach frei von Staub und Schmutz ist, sodass der Kleber später optimal haften kann. Darüber hinaus sollten etwaige Altbelage restlos entfernt worden sein.
  • Ausbreiten der Folie: Schneiden Sie die Folie am Boden entsprechend der benötigten Maße zu und legen Sie diese danach auf dem Dach in jener Position aus, in der sie später festgeklebt werden soll. Lassen Sie die Dachfolie danach etwa 30 Minuten liegen, damit Dehnungen ausgemerzt werden.
  • Auftragen des Klebers: Klappen Sie die Folie dann bis zur Mitte des Daches zurück und tragen Sie dort den Flächenkleber gleichmäßig und dünn auf. Achten Sie auf etwaige Herstellerangaben zu den Trocknungszeiten und der Verarbeitung des Klebers,
  • Verkleben der Folie: Legen Sie die Folie auf den mit Kleber bestrichenen Untergrund auf und glätten Sie die Oberfläche mit einem Straßenbesen, sodass diese komplett flach und ohne Falten aufliegt.
  • Abschluss der Kanten: Wenn Sie einen sauberen Kantenabschluss wünschen, können in der Folge bereits Bretter oder Aluminiumblenden angebracht werden. Eventuell ist hierfür ein Kürzen der Folie mit einer Schere notwendig.