Teppich aus Polypropylen reinigen – so beseitigen Sie Flecken

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Teppiche aus Kunstfasern wie Polypropylen zeichnen sich durch eine einfache Pflege und leichte Reinigung aus. Aus diesen Gründen und wegen ihres niedrigen Preises gewinnen sie stetig an Popularität. Durch seine Unempfindlichkeit gegenüber Schmutz eignet sich ein Teppich aus Polypropylen selbst für Eingangsbereiche und überdachte Außenflächen.

Teppiche aus Kunstfasern – Polypropylen und ähnliche Materialien

Entsprechend der verwendeten Werkstoffe und ihrer Verarbeitung können Teppiche unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Wie bei Naturfasern spielen die Dichte der Knoten und die Art der Verknüpfung eine wichtige Rolle. Verfahren zum Reinigen eines Teppichs aus Polypropylen können Sie meist auch bei anderen Kunststoffensorten einsetzen. Neben Polypropylen bestehen die meisten Teppiche aus:

  • Ähnlich wie Plexiglas aufgebautes, weiches und nicht schmelzbares Polyacrylnitril
  • Bei der Herstellung von Kleidung häufig verwendeten Textilien wie Polyester
  • Der Baumwolle ähnlicher, chemisch aus Cellulose gewonnener Viskose

Bei tierischen Ausgangsstoffen wie Wolle schützt eine Fettschicht die Fasern und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit. Im Unterschied dazu nehmen Kunststoffe kein Wasser auf, so dass Sie diese deshalb auch problemlos durchtränken, mit Seife reinigen und sogar in der Maschine waschen können. Durch ihre glatte Oberfläche bereitet es jedoch meist keine Schwierigkeiten, wenn Sie den Schmutz einfach mit sanften Mitteln lösen und anschließend auswaschen oder abwischen.

Unterschiedliche Verfahren zum Reinigen von Teppichen aus Polypropylen

Wenn Sie einen Teppich aus Polypropylen reinigen möchten, dürfen Sie deshalb zu ganz anderen Mitteln als zum Beispiel bei einem Orientteppich greifen. Die in erster Linie gebrauchten Verfahren umfassen unter anderem:

  • Trockene Reinigung durch Fegen, Ausklopfen oder Absaugen
  • Einweichen und anschließendes Waschen oder Ausbürsten
  • Effizientes Säubern kleinerer Teppiche aus Polypropylen in der Waschmaschine
  • Gezielte Behandlung einzelner Flecken durch Seife, Salz oder Natron
  • Aufsprühen von Rasierschaum und Absaugen nach längerer Einwirkzeit
  • Lösen von Schmutz durch Mineralwasser mit möglichst viel Kohlensäure
  • Shampoonieren durch Nassshampoos, Absorptionspulver oder Sprühschaum

Bei einigen Verfahren wie der Behandlung in der Waschmaschine oder nahezu allen Varianten des Einweichens ist es nicht ratsam, diese Prozedur ohne Bedarf und unnötig oft zu wiederholen. Sie rauen die eigentlich glatten Fasern auf und bewirken dadurch, dass sich zukünftiger Schmutz stärker bindet. Bei leichten und oberflächlichen Verschmutzungen ohne stark färbende Flüssigkeiten wie Rotwein, Fruchtsaft oder Blut empfiehlt es sich deshalb, diese schlicht trocken abzusaugen beziehungsweise Flüssigkeiten mit einem Tuch ohne Reiben abzutupfen.