Einbauküche umbauen – Möglichkeiten und Beschränkungen

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Kommt eine Küche langsam in die Jahre, ist nicht immer ein teurer Austausch die einzige Option. Stattdessen können durch einige Umbauarbeiten nicht nur die Funktionalität erhöht, sondern auch die Optik wieder aufgewertet werden. Wie das geht, lesen Sie hier.

Bedenken Sie einige Beschränkungen

Einbauküchen bieten eine Reihe von Vorteilen, zu denen auch gehört, dass sie modular aufgebaut sind. So besteht der Aufbau zumeist nur aus einigen Küchenschränken, die mithilfe einer passend großen Arbeitsplatte zusammengehalten werden. Daher ist es durchaus möglich, auch im Nachhinein noch Veränderungen am Layout vorzunehmen – es können Schränke hinzugestellt oder entfernt werden, was lediglich den Austausch der Arbeitsplatte notwendig macht. Diese sind im Baumarkt bereits ab etwa 20 Euro pro Meter erhältlich.

Trotz all der Freiheiten bestehen aber auch einige Einschränkungen. Diese haben vor allem mit den Bauteilen zu tun, die nicht zu den Schränken gehören. Wer beispielsweise Elemente im Layout tauschen möchte, wird schnell an die Grenzen des Möglichen gelangen – so müssen etwa für Spüle und Gasherde Anschlüsse verfügbar sein, die sich oftmals nicht beliebig verschieben lassen. Selbst dann, wenn Zwischenstücke eingefügt werden können, sind solche Veränderungen im Regelfall mit einem großen Aufwand verbunden, dessen Nutzen abgewogen werden muss.

Veränderung der Arbeitsflächen sorgt für neue Optik

Einfache Veränderungen der Küchenmodule können hingegen auch ganz einfach selbst vorgenommen werden. Messen Sie die Küche gut aus, bevor Sie sich für zusätzliche Küchenschränke entscheiden oder bestehende Teile entfernen möchten, damit die neue Arbeitsplatte optimal zugeschnitten werden kann. Insbesondere die folgenden Veränderungen lohnen sich, wenn eine neue Optik gewünscht ist oder die Funktionalität durch eine größere Arbeitsplatte verstärkt werden soll:

  • Erweiterung einer einzeiligen Küche zu einer L-Küche;
  • Verkürzung einer L-Küche zu einer einzeiligen Küche; und
  • Erweiterung der Küche um eine Kücheninsel.

Auch diese Optionen werten eine alte Küche wieder auf

Zusätzlich kann es lohnenswert sein, eine in die Jahre gekommene Küche durch kleinere Umbauarbeiten aufzuwerten. Hierfür kommen viele Optionen infrage, zu denen beispielsweise die folgenden gehören:

  • Reparatur und Begradigung von Küchenfronten;
  • Austausch von verschlissenen Scharnieren;
  • Nachrüsten von Auszügen und Schubladen;
  • Wechsel der Arbeitsplatte (etwa auf ein anderes Material wie Granit oder Glas);
  • Austausch der Spüle und der Mischbatterie;
  • Austausch oder Folieren der Küchenfronten; sowie
  • Upgrade der Elektrogeräte.